Karnerhof – Entspannung am Faaker See

Schon von Weitem leuchtet er uns in einem tiefen Türkisblau entgegen, der Faaker See im Süden Kärntens. Hohe Berge umrahmen das Gewässer, heute hängen leider ein paar Wolken in den Spitzen. Aber das ist nicht so schlimm, denn vor uns liegt ein entspannter Kurzurlaub im Vier-Sterne-Superior Wellnesshotel Karnerhof.

Das Gepäck wird gleich auf unser Zimmer gebracht, während wir von der Eigentümerfamilie Melcher mit einem Glas Prosecco begrüßt werden und aus der Lobby mit dem riesigen, offenen Kamin den Ausblick auf den Faaker See genießen.

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Große Zimmervielfalt

Der Karnerhof ist ein Familienhotel und besteht heute aus drei Gebäudeteilen. Die ersten Gäste wohnten bereits in den 1930er Jahren in dem ehemaligen Bauernhof, in den 1950er Jahren kam das Strandbad hinzu, in den Achtzigern und Neunzigern wurde das Hotel durch zwei Anbauten vergrößert. Wir sind im neusten Flügel, dem Mittagskogel, untergebracht und beziehen ein modernes Apartment mit Balkon und Seeblick. Genächtigt wird in einem sehr bequemen Kingsize-Bett, zum Relaxen lädt eine Wohnecke mit Sofa und Sessel ein. Dazu gibt es einen Schreibtisch, zwei Fernseher, eine Minibar und einen Balkon.

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Im Eingangsbereich zweigen links die separate Toilette und das großzügige Badezimmer mit Wanne, Doppelwaschbecken, Dusche, Schminktisch und Bidet ab.

Wellness am See im Karnerhof

Nach der langen Anreise zieht es uns gleich in den Wellnessbereich. Wir schlüpfen in die samtweichen Bademäntel, schnappen uns den Korb mit den Handtüchern und schlendern in den ältesten Hotelflügel des Karnerhofs hinüber. Hier warten ein großer Indoor-Pool, eine Saunalandschaft mit drei Saunen, Dampfbad, Tepidarium, Eisbrunnen und ein Türkisches Dampfbad mit Sternenhimmel auf die Gäste.

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Uns lockt jedoch der hoteleigene Strand! Wir spazieren am knapp 20 Meter langen Außenpool vorbei, in dem ich morgen früh meine Bahnen ziehen werde. Davor liegt noch ein riesiger Whirlpool mit Wasserfall, nur wenige Schritte weiter beginnt der Badestrand. Zahlreiche Sonnenliegen bieten viel Platz für die Hotelgäste, der Kieselstrand fällt ganz seicht ins Wasser ab.

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Sauna mit Seeblick

Wir betreten das alte Bootshaus, das zu Zeiten des Senior-Chefs Hans Melcher gebaut wurde. Im Vorraum laden sechs Liegen zum Entspannen ein, rechts geht es in die Seesauna. Wir schwitzen eine Viertelstunde bei 90 Grad und können durch die Saunafenster sogar über den See blicken. Nach dem Schwitzgang genießen wir die frische Seeluft und steigen dann im Bootshaus über eine Treppe direkt in den Faaker See. Puh!! Nach den 90 Grad in der Sauna fühlen sich die 22 Grad des Sees eiskalt an. Trotzdem hüpfen wir hinein und schwimmen mit kräftigen Zügen aus dem Bootshaus heraus hinüber zur Badeplattform des Karnerhofs. Schnell paddeln wir wieder zurück in das Bootshaus hinein und klettern – ungesehen – im Inneren aus dem Wasser, um uns in der Sauna gleich wieder aufzuwärmen.

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Genuss im Wellnesshotel Karnerhof

Bereits wenige Stunden nach Ankunft sind wir in unserem Kurzurlaub vom Saunieren und vom Im-See-Schwimmen tiefenentspannt und genießen das abendliche Menü im Hausrestaurant. Der Salat ist hier noch Chefsache und gutgelaunt mischt Senior-Chef Hans Melcher für jeden Gast das frische Grün mit einem Dressing nach Wahl. Nach weiteren Vorspeisen und einer Suppe kann jeder Gast zum Hauptgang zwischen Fleisch, Fisch oder einer vegetarischen Variante wählen. Mein Highlight: Die Käsespätzle! Übrigens: Wer Haubenküche genießen möchte, kann abends im À-la-Carte-Restaurant Götzlstube speisen.

karnerhof-am-faaker-see-abendessen

Aktivurlaub am Faaker See

Am nächsten Morgen scheint endlich die Sonne und schon früh morgens ziehe ich meine Bahnen im Außenpool. Auch nach dem Frühstück steht Sport auf dem Programm, schließlich soll die typisch österreichische Verwöhnpension auch im Kurzurlaub nicht ansetzen. Wir leihen uns kostenlos Fahrräder aus und radeln einmal um den Faaker See. Chefin Ursula Melcher hat uns einen Abstecher zur Taborhöhe empfohlen und so biegen wir am Ende der Rundtour kurz vor der Ortschaft Egg in den Wald ab. Statt der Citybikes hätten wir uns allerdings eher für die Mountainbikes entscheiden sollen, aber nach einer Viertelstunde haben wir den Hochseilgarten und die Aussichtsplattform auf der Taborhöhe erreicht.

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Erschöpft lassen wir uns auf die Bänke fallen und genießen den Ausblick über den Faaker See, entdecken die große Insel im Gewässer und blicken über die Berge. Bei einem Gspritztn (Weißweinschorle) und einer vegetarischen Variante der Kärnter Bauernpfanne tanken wir neue Kräfte. Als die ersten Regentropfen fallen, sausen wir mit den Rädern wieder ins Tal und rollen zum Wellnesshotel Kvarnerhof. Die Seesauna ist bereits geheizt und schnell schlüpfen wir in den Bademantel, spazieren hinunter zum Strandbad und wärmen uns bei 90 Grad wieder auf.

Weitere Informationen gibt es beim Hotel_Karnerhof.

Hinweis: Der Aufenthalt wurde vom Karnerhof unterstützt. Der Bericht stellt ausschließlich unsere eigene Meinung dar.

Was magst Du lieber – Schwitzen in der Sauna oder Schwimmen im erfrischenden See?

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Übrigens: Mit diesem Beitrag nehme ich an der WellSpa-Blogparade „Seenliebe“ teil! Dort gibt es viele, tolle Tipps zu schönen Seen.

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